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Studenten in der privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung

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15. September 2011 | Aktuelles

Wer heutzutage studiert, der hat oft einen Nebenjob, um ein wenig dazuzuverdienen. Liegt das monatliche Entgelt über 400 Euro, so besteht für einen Studenten, wie für andere Angestellte auch, die Versicherungspflicht. Allerdings haben sie einen klaren Vorteil, denn sie können zwischen gesetzlicher und privater Krankenvollversicherung frei wählen. Dazu muss der Student nur innerhalb von drei Monaten nach Studienbeginn eine Befreiung aus der gesetzlichen Krankenversicherung beantragen, danach steht ihm der Weg in die private Krankenversicherung offen.

 

Geltungsdauer der gesetzlichen studentischen Krankenversicherung

Die gesetzliche studentische KV gilt nur bis zu bestimmten Zeitpunkten; diese werden im Folgenden erklärt:

1. Alter:

Als Student kann man nur bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres in der studentischen KV bleiben. Danach gilt man als freiwillig versicherter Student. Damit steigen die Beiträge auf bis zu 130 Euro an. Nur unter bestimmten Umständen kann eine Verlängerung der studentischen KV beantragt werden.

2. Studienzeit:

Die studentische KV gilt, unabhängig vom Alter, nur bis zum Ende des 14. Semesters. Danach wird man automatisch als freiwillig versicherter Student eingestuft. Die Kosten sind dann dieselben, wie bereits oben angegeben.

 

Kostenvergleich

Auf den ersten Blick ist die PKV gegenüber der GKV bezüglich der monatlichen Beiträge etwas höher. Jedoch sollte man auch sehen, dass das Leistungspaket bei der PKV meist umfangreicher ausfällt. Bei Studenten spielten es auch keine Rolle, ob die PKV bei einem Direktversicherer oder bei einer niedergelassenen Versicherung abgeschlossen wird.

Die speziellen Tarife für Studenten, die von vielen privaten Versicherungsgesellschaften angeboten werden, können in vielen Bereichen den individuellen Bedürfnissen eines jeden Studenten angepasst werden. So kann man bei Bedarf einige zusätzliche Behandlungen miteinbeziehen, sich aber auch nur für das Basismodel entscheiden.

In der gesetzlichen KV betragen die monatlichen Beiträge für Studenten etwa 67 Euro. Zwar sind die Kosten in der PKV nicht unbedingt geringer, aber hier entfallen alle Zuzahlungen; Kosten, die sich im Laufe eines Jahres entsprechend summieren können.

 

Vorteile der PKV für Studenten

Ein klarer Vorteil der PKV gegenüber der GKV ist die bessere Leistung in der PKV. Auch kann hier der Tarif dem steigenden Bedarf angepasst werden.

Ein weiterer Vorteil, den man nicht vergessen sollte, ist das geringe Eintrittsalter. Wer bereits als Student einer PKV beitritt, der bekommt aufgrund seines jungen Alters einen sehr günstigen Einstiegstarif.

 

Ausnahmen

Insbesondere weibliche Studenten sollten sich den Wechsel in die PKV gut überlegen. Da sie allein aufgrund ihres Geschlechts bereits einen höheren Beitrag zur PKV zahlen müssten, gilt es hier gut nachzurechnen. Vor allem sollte man die Beiträge dann genau vergleichen, wenn das eigene Einkommen in der Versicherung beitragspflichtig ist.

 
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