Eskalationsmodell

Das Eska­la­ti­ons­mo­dell wur­de ent­wi­ckelt zum Kon­flikt­ma­nage­ment ins­be­son­de­re im Rah­men von Koope­ra­ti­ons­ver­trä­gen und Kon­sor­ti­al­ver­trä­gen. Die­ses Modell eig­net sich aber auch für Kon­flik­te in ande­ren auf Dau­er ange­leg­ten Zusam­men­ar­bei­ten von zwei oder mehr Unter­neh­men.

Eskalationsmodell

Hier­bei wird bereits in dem der Zusam­men­ar­beit zugrun­de lie­gen­den Ver­trag eine fes­te Frist ver­ein­bart, inner­halb derer ein Kon­flikt ent­we­der zu lösen oder aber in bei­den Unter­neh­men der nächst höhe­ren Ebe­ne vor­zu­le­gen ist. Kön­nen sich also etwa die Pro­jekt­lei­ter nicht inner­halb einer Woche eini­gen, haben bei­de den Kon­flikt ihren Abtei­lungs­lei­tern vor­zu­le­gen, gelingt auch die­sen die Lösung nicht inner­halb einer wei­te­ren Woche, ist der Streit den Geschäfts­füh­rern zu unter­brei­ten.

Da nie­mand ger­ne zugibt, nicht kon­sens­fä­hig (oder gar nicht team­fä­hig) zu sein, wird durch die­se Frist­vor­ga­ben oft­mals ein effek­ti­ver Eini­gungs­druck erzeugt.