Kommunikationsfähigkeit und Streitschlichtung in der Juristenausbildung

Niedersachsen reformiert seine Vorschriften zur Juristenausbildung, ein entsprechender, von den Koalitionsfraktionen eingebrachter Gesetzesentwurf wird derzeit im Niedersächsischen Landtag beraten. Mit der geplanten Modernisierung des Niedersächsischen Gesetzes zur Ausbildung der Juristinnen und Juristen werden – neben der Abschaffung des Kurzvortrags im Ersten Staatsexamen und der Einführung eines Verbesserungsversuchs im Zweiten Staatsexamen – insbesondere die Soft Skills der angehenden Juristen auf die Ausbildungsordnung gesetzt:

Kommunikationsfähigkeit und Streitschlichtung in der Juristenausbildung

So sollen an die Stelle des bisher in der ersten juristischen Staatsprüfung vorgesehenen Kurzvortrags Lehrveranstaltungen treten, die für eine frühzeitigere Befassung der Jurastudenten mit Schlüsselqualifikationen wie Verhandlungsmanagement, Gesprächsführung, Rhetorik, Streitschlichtung, Mediation, Vernehmungslehre und Kommunikationsfähigkeit Sorge tragen sollen.

Verpflichtend besucht werden muss künftig auch eine spezielle Veranstaltung für Kommunikation und Rhetorik sowie eine Veranstaltung zur Schulung der juristischen Präsentation.