Wirtschaftsmediation

Eine all­täg­li­che Situa­ti­on: mit einem Kun­den, mit einem Lie­fe­ran­ten, mit dem jah­re­lang zusam­men gear­bei­tet wur­de, kommt es zu einem Streit wegen einer Falsch­lie­fe­rung, wegen einer ver­zö­ger­ten Fer­tig­stel­lung oder aber auch ein­fach, weil bei­de Par­tei­en sich nicht einig sind, was ver­trag­lich geschul­det wird.

Wirtschaftsmediation

Nor­ma­ler­wei­se folgt dann sehr schnell der Gang zum Gericht, bei dem ent­we­der einer ver­liert oder aber in dem auf Drän­gen des Gerichts ein Ver­gleich geschlos­sen wird, bei dem bei­de Par­tei­en „Ver­lus­te“ erlit­ten haben. Und die lang­jäh­ri­ge Geschäfts­be­zie­hung ist regel­mä­ßig so zer­rüt­tet, dass bei­de Par­tei­en für die Zukunft getrenn­te Wege gehen.

Hier bie­tet die Media­ti­on eine Alter­na­ti­ve: Mit Unter­stüt­zung eines hier­zu beson­ders aus­ge­bil­de­ten und erfah­re­nen Media­tors fin­det sich in der Mehr­zahl aller Kon­flik­te eine Lösung, die den Inter­es­sen bei­der Kon­flikt­par­tei­en gerecht wird und oft­mals auch eine soli­de Grund­la­ge für eine wei­te­re Zusam­men­ar­beit in der Zukunft dar­stellt.

Die Wirt­schafts­me­dia­ti­on bie­tet dabei in vie­len Fäl­len gegen­über einem Gerichts­ver­fah­ren eine Rei­he von Vor­tei­len:

  • Sie ist unbü­ro­kra­tisch, schnell und effi­zi­ent.
  • Sie führt regel­mä­ßig zu koope­ra­ti­ven und kon­struk­ti­ven Lösun­gen, bei denen die Inter­es­sen und Bedürf­nis­se der Kon­flikt­par­tei­en berück­sich­tigt wer­den.
  • Und sie bie­tet die Chan­ce, die Geschäfts­be­zie­hung zu Ihrem „Geg­ner“ zu ret­ten.
  • Die Media­ti­on ver­mei­det die durch unge­lös­te Kon­flik­te ent­ste­hen­den offe­nen und ver­deck­ten Kos­ten.
  • Und: Die Media­ti­on erspart Ihnen oft­mals den zeit­li­chen und finan­zi­el­len Auf­wand für ein umfang­rei­ches und lang­wie­ri­ges Gerichts­ver­fah­ren.

Die Media­ti­on ist in vie­len Kon­flik­ten des Wirt­schafts­le­bens ein­setz­bar:

  • bei Kon­flik­ten mit Geschäfts­part­nern eben­so wie bei Kon­flik­ten zwi­schen Mit­ar­bei­tern; 
  • bei Haf­tungs­pro­ble­me und Gewähr­leis­tungs­fäl­len eben­so wie
  •  im Bereich des gewerb­li­chen Rechts­schut­zes; 
  • bei Pro­ble­men in Fami­li­en­un­ter­neh­men (wie etwa im Bereich der Unter­neh­mens­nach­fol­ge) eben­so wie 
  • bei Strei­tig­kei­ten zwi­schen meh­re­ren Gesell­schaf­tern. 

Und schließ­lich nicht zu ver­ges­sen: Anders als bei einem öffent­li­chen Gerichts­pro­zess bleibt bei einem Media­ti­ons­ver­fah­ren die Ver­trau­lich­keit zwi­schen den Kon­flikt­par­tei­en gewahrt. So kann nach einer Lösung gesucht wer­den, ohne dass die Gefahr besteht, dass ande­re Per­so­nen über­haupt von dem Streit erfah­ren.