Einrede des Schiedsvertrags und der Grundsatz von Treu und Glauben

Die Par­tei, die in dem Ver­fah­ren vor dem staat­li­chen Gericht mit Erfolg die Ein­re­de des Schieds­ver­fah­rens erho­ben hat, ist nach dem Grund­satz von Treu und Glau­ben gehin­dert, gegen­über dem von dem Geg­ner dar­auf­hin ein­ge­lei­te­ten Schieds­ver­fah­ren mit dem Antrag gemäß § 1032 Abs. 2 ZPO gel­tend zu machen, das staat­li­che Gericht sei doch zustän­dig.

Einrede des Schiedsvertrags und der Grundsatz von Treu und Glauben

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 30. April 2009 — III ZB 9107