Verfahrensunterbrechung durch Mediationsverfahren

In der Anord­nung des Ruhens des gericht­li­chen Ver­fah­rens für die Dau­er eines Media­ti­ons­ver­fah­rens liegt die kon­klun­den­te Ver­län­ge­rung eines mit der Zustim­mung zur Durch­füh­rung des Media­ti­ons­ver­fah­rens gestell­ten Antra­ges auf Ver­län­ge­rung der Frist zur Kla­ge­er­wi­de­rung.

Verfahrensunterbrechung durch Mediationsverfahren

Nach der Anord­nung des Ruhens des Ver­fah­rens für die Dau­er eines Media­ti­ons­ver­fah­rens endet die Unter­bre­chung des Ver­fah­rens nicht auto­ma­tisch mit dem Schei­tern des Media­ti­ons­ver­fah­rens. Es ist in die­sem Fall viel­mehr grund­sätz­lich eine förm­li­che Wie­der­auf­nah­me des Ver­fah­rens not­wen­dig.

Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg, Urteil vom 21. Febru­ar 2008 — 8 U 18607